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Austausch mit dem „Colegio Santa Dorotea“, Barcelona: Aufenthalt in Spanien vom 13. bis 20. Februar 2017

Der Spanienaustausch, vor gut einem Jahr ins Leben gerufen, hat sich etabliert und ging dieses Schuljahr in die zweite Runde. Wiederum wurde er für die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen angeboten, die den sprachlichen Zweig besuchen. Unsere Partnerschule, das „Colegio Santa Dorotea“, ist eine Privatschule mit kirchlichem Träger, dem Orden der Salesianerinnen, und liegt in Sarrià, einem Stadtteil von Barcelona mit ca. 70 Schulen. Die spanischen Schülerinnen und Schüler treten in der Regel bereits in den Kindergarten ein und besuchen die Schule bis zur 4° de ESO, was in etwa unserer 10. Klasse entspricht. Unterrichtssprachen sind castellano und catalán. Die erste Fremdsprache ist Englisch.

  • 1-Abflug
  • 2-Unter Palmen
  • 3-Centro de Cultura Contemporánea de Barcelona
  • 4-Alles über Bäume mit Lourdes
  • 5-In der Mensa
  • 6-Im AVANT auf dem Weg nach Girona
  • 7- Engel vor der Kathedrale von Girona

Barcelona kennt man eigentlich zur Genüge: Die Sagrada Familia, eine Dauerbaustelle wie der Berliner Flughafen, dann die Ramblas, na ja, die sind schon länger als die Breite Gasse in Nürnberg, der Fußballclub Barça - ist er noch das, was er einmal war? Kaum einer spricht ein vernünftiges castellano, und um tapas zu essen, muss man wirklich nicht mehr nach Spanien reisen. Schon gar nicht im Februar, also quasi im Hochwinter.

Wozu also ein Austausch mit Barcelona?

Zunächst die Sicht der Lehrerinnen: Unsere äußerst sympathische Gruppe, bestehend aus 15 Schülerinnen der Klassen 9d und 9e, öffnete sich vom ersten Tag an der fremden Kultur und akzeptierte die Mehrsprachigkeit. Dadurch konnten die Mädchen „hinter die Kulissen schauen“ und lernten ein Spanien kennen, das kein Reiseunternehmen präsentieren wird.

Einige wesentliche „Lernschritte“ seien hier kurz skizziert:

Unsere Teilnehmerinnen stellten erstaunt fest, dass das Basketball- oder Fußballtraining mancher Austauschpartner wochentags um 22h beginnt und sie erst gegen Mitternacht nach Hause kommen, noch zu Abend essen und irgendwann, sehr spät, zu Bett gehen. Schlussfolgerung: Spanierinnen und Spanier brauchen definitiv weniger Schlaf als Deutsche.

Im Fach Tecnología durfte man „gefährliche“ Werkzeuge in die Hand nehmen, mit Holz und Metall arbeiten und ein Auto bauen. Die Schülerinnen lernten Unterricht kennen, den es so nicht am EvBG gibt.

Jungen und Mädchen im „kritischen“ Alter bekommen in Spanien gemeinsamen Sportunterricht, kommunizieren meist unverkrampft und gehen liebevoll  miteinander um. Sogar beim Völkerball, was auf Spanisch übrigens „matar el conejo“ – „Töte das Kaninchen!“ heißt…

Spanierinnen und Spanier KÖNNEN nicht langsam sprechen. Nein, das geht nicht. Doch Kommunikation ist ein weites Feld…

Lourdes, eine agile Salesianer-Nonne, einflussreiche Person an der Austauschschule und unbestrittene Sachverständige für plantas, verpasste uns, wie im letzten Jahr, ihre exklusive, offensichtlich obligatorische Führung durch das Schulviertel Sarrià. Wir konnten, kurzzeitig, die spanischen - und katalanischen - Namen von ca. 25 Baumarten auswendig. Lourdes, wir freuen uns auf die Gedächtnisauffrischung im nächsten Jahr!

Fast alle Teilnehmerinnen begrüßten sich und ihre Gasteltern nach einigen Tagen mal auf Spanisch – ¡Buenos días!, ¿qué tal? -, mal auf Katalanisch – ¡Bona nit!, ¡Adeu!, ohne groß darüber nachzudenken. Allgemein verschwand die Angst, Fehler in der Fremdsprache zu machen und machte einer authentischen, multisprachlichen Kommunikation Platz. Und, siehe da - beim Abschiedsessen am Abend vor der Heimreise bestellten alle EvBG-Mädchen wie von selbst Crema Catalana als Nachtisch.

Kein Lernschritt, aber ein angenehmer Nebeneffekt: Wir genossen eine komplette Februarwoche lang das mediterrane Hochdruckklima mit geringen Niederschlägen. - Sonne. Sonne. Sonne.

Und die Teilnehmerinnen selbst?

 „Die Reise nach Barcelona war für mich sehr schön, da ich nicht nur die Stadt gesehen hab‘, sondern auch in das spanische Leben eingetaucht bin. Dadurch, dass ich eine Woche in einer spanischen Familie gewohnt habe, bekam ich sehr viele neue Eindrücke.“ (Anne)

„Diese Woche war eine der schönsten in unserem Leben. Von Anfang an war klar, dass diese Woche ein riesengroßer Erfolg werden würde, aber es war noch 1000-mal besser! Vor allem das Essen war deliziös J und die chicos waren sehr guapos. Wir würden den Austausch jederzeit wiederholen.“ (Leonie und Paula)

„Die Stadt hat uns allen sooo gut gefallen, ich glaube, Barcelona hat 15 neue Bewohnerinnen bekommen.“ (Janina)

„Die Woche in Barcelona war die beste Zeit, die ich je hatte. Ich habe quasi Urlaub mit meinen Freunden in einer der schönsten Städte der Welt verbracht. Dazu habe ich neue Freunde gefunden, mehr über Barcelona gelernt & mein Spanisch deutlich verbessert. Danke! ¡Muchas gracias por todo!“ (Nelli)

„Ich bin nach Spanien gekommen mit Erkältung und nun verlasse ich dieses schöne Land wieder ´100 Erfahrungen weiser´ und mit einer neuen ´besten Freundin´, deren Familie ich genauso auch ins Herz geschlossen habe. Ich denke, wir haben alle unser Spanisch/Katalan/Englisch verbessert. Danke für diese unglaubliche Erfahrung!“ (Lilly)

Wir freuen uns auf den Besuch der spanischen Gruppe im Mai 2017 und wünschen den Schülerinnen, dass die neuen Freundschaften über die zwei Begegnungswochen hinaus bestehen!

 

 Monika Herwanger

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