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Geographie wird am Gymnasium in den Jahrgangsstufen 5, 7, 8 und 10 für alle Schülerinnen und Schüler unterrichtet. In der Oberstufe (Q11 und Q12) muss entweder Geographie oder Wirtschaft und Recht gewählt werden.

 

5. Klasse:

Der Geographieunterricht in der Jahrgangsstufe 5 knüpft an den Heimat- und Sachunterricht der Grundschule an. Mit der Betrachtung des Planeten Erde gewinnen die Schüler eine erste Vorstellung von den Grundlagen des Lebens auf der ­Erde. An ausgewählten Räumen Deutschlands und insbesondere Bayerns lernen sie einfache Zusammenhänge zwischen Natur- und Kulturfaktoren kennen und erfassen Merkmale ländlicher und städtischer Räume. Dabei festigen sie ihr Orientierungsvermögen und ihre regionale Identität. Die in der Grundschule vermittelten Einstellungen zum verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur im Sinne der Nachhaltigkeit werden ebenso vertieft wie die Bereitschaft zum interkulturellen Zusammenleben. Punktuelle Ausblicke auf andere Regionen der Welt fördern gleichermaßen das Verständnis der Schüler für globale Zusammenhänge und ihre Weltoffenheit.

(aus dem Lehrplan, vgl. http://www.isb-gym8-lehrplan.de)

 

7. Klasse:

 

In der Jahrgangsstufe 7 befassen sich die Schüler ausgehend von ihrem Grundwissen über Bayern und Deutschland mit den vielfältigen naturgeographischen Merkmalen und Strukturen in Europa. Sie erkennen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Hinblick auf die wirtschaftliche Nutzung in verschiedenen europäischen Regionen und erfassen Notwendigkeit und Chancen einer europäischen Zusammenarbeit. Da die Themen breit gefächert sind, erarbeiten sich die Schüler exemplarisch Grundkenntnisse und verknüpfen diese miteinander, um sie auf ausgewählte Teilräume Europas übertragen zu können. Grundsätzlich ist die Zahl der Beispiele auf eines zu begrenzen. Hierzu erarbeiten die Schüler über das Schuljahr hinweg im Sinne einer themenorientierten Länderkunde selbstständig Portraits verschiedener europäischer Länder.

(aus dem Lehrplan, vgl. http://www.isb-gym8-lehrplan.de)

 

8. Klasse:

Ausgehend vom Modell der Klima- und Vegetationszonen gewinnen die Schüler einen Einblick in die elementaren naturgeographischen Gegebenheiten von Großräumen der Tropen und ariden Subtropen. Die Jugendlichen lernen die Raumwirksamkeit kultureller, wirtschaftlicher und politischer Bedingungen ausgewählter Entwicklungsländer kennen. Zudem setzen sie sich mit den Grenzen wirtschaftlicher Nutzung, Entwicklungsproblemen und Entwicklungsmöglichkeiten in diesen Räumen auseinander. Zusammenfassend erhalten sie einen Überblick über die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen Europa und den Entwicklungsländern und erwerben die Einsicht in die Notwendigkeit von Entwicklungszusammenarbeit.

(aus dem Lehrplan, vgl. http://www.isb-gym8-lehrplan.de)

 

10. Klasse:

In der Jahrgangsstufe 10 befassen sich die Schüler mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Entwicklungswegen ausgewählter Schwellen- und Industrieländer. Aus der asiatisch-pazifischen Perspektive lernen sie Staaten mit großen Unterschieden wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedingungen kennen. Beispielhaft erfahren sie das Zusammenspiel der Faktoren Naturraum, Wirtschaft, Politik und Kultur und gewinnen Einsicht in weltwirtschaftliche Zusammenhänge. Aktuelle Entwicklungen in diesen Ländern sowie Rückwirkungen auf den Wirtschaftsstandort Deutschland werden hierbei angemessen berücksichtigt.

(aus dem Lehrplan, vgl. http://www.isb-gym8-lehrplan.de)

 

11. Klasse:

Während bislang geographische Themen in progressiver Weise auf immer neue Großräume projiziert wurden und sich bei den Schülern ein Gesamtbild unseres Planeten aufbauen konnte, werden in der Jahrgangsstufe 11 die erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten an ausgewählten Themenbereichen vertieft. Im Mittelpunkt steht die Untersuchung unserer globalen Lebensgrundlagen, deren Gefährdung durch die anthropogene Nutzung und die vielfältigen Veränderungen natürlicher Ökosysteme. Entsprechend setzen sich die Schüler mit der begrenzten Verfügbarkeit ausgewählter Ressourcen und dem verantwortungsvollen Umgang mit ihnen auseinander. Sie erkennen, wie sich Naturrisiken erst durch menschliches Verhalten zu Umweltkatastrophen entwickeln können, und untersuchen eine Folgeerscheinung des globalen Klimawandels.

(aus dem Lehrplan, vgl. http://www.isb-gym8-lehrplan.de)

 

12. Klasse:

In der Jahrgangsstufe 12 rücken kulturgeographische Themenbereiche in den Vordergrund. Die differenzierte Analyse der Entwicklungsbedingungen und die Vielfalt unterschiedlicher Entwicklungsprozesse machen deutlich, dass sich Staaten mit unterschiedlichem Entwicklungsstand zunehmend miteinander verflechten. Den Schülern wird bewusst, dass eine gesicherte Zukunft nur auf der Basis eines gemeinsamen Handelns in der Einen Welt zu erreichen sein wird. Sie lernen unterschiedliche Strategien und Maßnahmen zur Förderung dieser Entwicklung in verschiedenen Staaten kennen und bewerten diese vor dem Hintergrund einer zunehmenden Globalisierung. (...) Vor diesem Hintergrund analysieren sie anhand aktueller Materialien raumprägende Prozesse in Deutschland und erweitern ihre zuvor gewonnenen Erkenntnisse im Heimatraum.

(aus dem Lehrplan, vgl. http://www.isb-gym8-lehrplan.de)

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